Weichen für die Zukunft der „Neuen AGMO e.V.“ wurden gestellt

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Mitgliederversammlung 2015 mit wichtigem Beschluss erfolgreich

Die Mitgliederversammlung 2015 der AGMO e.V. – Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen hat sich mit wichtigen und entscheidenden Fragen zur Zukunft der AGMO e.V. befasst. Zudem haben wir beschlossen mit der Landsmannschaft Schlesien noch enger zusammenzuwirken. Wir halten gute Beziehungen zu denjenigen landsmannschaftlichen Gruppierungen, die sich ebenso wie wir konsequent, aufrichtig und uneigennützig für die deutsche Volksgruppe in ihren jeweiligen Heimatgebieten einsetzen für unabdingbar.

Konzept der „Neuen AGMO e.V.“ vorgestellt

In der Begründung zu Neuerungen der Arbeit stellte der Vorsitzende der AGMO e.V., Dr. Tobias Körfer, die konzeptionelle Neuausrichtung vor. Mit der „Neuen AGMO e.V.“ rückt die politische Arbeit und die Verbreitung von Informationen über diese Arbeit und Entwicklungen im Umfeld der deutschen Volksgruppe noch stärker als bisher in den Mittelpunkt der Tätigkeit der AGMO e.V.

Politische Analyse – Grundlage erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit

Die Analyse politischer Entscheidungen, die die deutschen Volksgruppe in der Republik Polen betreffen – seien es solche der Regierungen in Berlin und Warschau oder Berichte des Europarats zur Anwendung verschiedener europäischer Schutzmechanismen für Volksgruppen in der Republik Polen – werden uns in Zukunft vermehrt beschäftigen. Damit wird der Erfolg der Arbeit der AGMO e.V. jedoch nicht weniger als bisher von der Unterstützung durch Mitglieder, Freunde und Förderer abhängen. Den notwendigen Druck, um, da wo es angebracht ist, politische Entscheidungen zügig zu treffen, Problembewusstsein bei Entscheidungsträgern zu wecken und Fortschritte im Sinne unserer Landsleute östlich von Oder und Neiße herbeizuführen, den wird es nur mit IHRER Hilfe geben können.

AGMO e.V. Mitgliederversammlung 2015, v.l.n.r.: Dipl.-Ing. P. Oprzondek (Ehrenvorsitzender),
Prof. Dr. Dr. h.c. R. Ebeling (Schatzmeister) und T. Fischer (stellvertr. Vorsitzender)

Wie schon am 1. September 2014 werden auch am 1. September 2015 mit dem Beginn des neuen Schuljahres in der Republik Polen mehrere tausend deutsche Kinder in rein polnische Vor- und Grundschulen eintreten. Denn die vom „Verband der deutschen Gesellschaften in Polen“ (VdG) und von der AGMO e.V. energisch geforderten „echten deutschen Vor- und Grundschulen“ sind noch nicht eingerichtet worden. Die Bundesregierung hat sich zu ihnen bekannt. Die polnische Regierung hat diese, im Widerspruch zu verschiedenen Abkommen des Europarats, noch nicht geschaffen.

Projektarbeit auch zukünftig ein wichtiges Standbein

Daher wird die Projektarbeit keinesfalls eingestellt, denn die Glaubwürdigkeit unserer Tätigkeit bezieht sich darauf, das ganze Jahr umfassend für die Basis der deutschen Volksgruppe in der Republik Polen da zu sein. Wir drängen uns nicht ein zwei bis drei Mal im Jahr, besonders gerne vor Weihnachten, ins Rampenlicht, um Spenden zu „erbetteln“.

Wo es der AGMO e.V. möglich ist, wird deutschsprachiges kulturelles Leben innerhalb der Ortsgruppen des Deutschen Freundschaftskreises (DFK) in der Republik Polen unterstützt werden. Zweckgebundene Spenden werden weiterhin zu 100 % an die entsprechenden Projekte und Gruppen weitergeleitet. Wir sammeln nicht einfach das Geld ein, schütten die Einkünfte auf einen Haufen, von dem dann alle Ausgaben bestritten werden. Spenden, die für die Projektarbeit der AGMO e.V. bestimmt sind, gehen auch weiterhin in die konkrete Projektarbeit ein.

Bleiben Sie uns weiterhin gewogen. Unterstützen Sie durch uns die Deutschen in der Republik Polen im Einsatz um das Ringen um die kulturelle Selbstbehauptung:

www.agmo.de/mithelfen/spenden

Commerzbank Bonn
IBAN:  DE22 3708 0040 0226 6611 00
BIC:   DRESDEFF370


Besten Dank und viele herzliche Grüße

Ihr Dr. Tobias Körfer / Vors.

Kontakt

AGMO e.V.
Kaiserstr. 113, 53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 / 636 859
Telefax: +49 (0)228 / 690 420

Kontakt

Die gemeinnützige Gesellschaft wurde 1980 als Arbeitsgemeinschaft Menschenrechtsverletzungen in Ostdeutschland (AGMO) gegründet.
Die AGMO e.V. wurde im Jahre 1990 in das Vereinsregister eingetragen.