Mitteilungen

Grußwort des Vorsitzenden der AGMO e.V. anlässlich 15.Jahre Eichendorffstiftung

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Sehr geehrte Vorstände und Mitglieder der Eichendorffstiftung, sehr geehrter Herr Ryborz, sehr geehrte Mitarbeiter des Eichendorffzentrums, liebe Landsleute! 

Im Namen des Vorstands, der Mitarbeiter und Mitglieder der AGMO e.V. - Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen, sende ich Ihnen aus Anlass der Feierlichkeiten am 19. Juli 2015 zum 15. Jahrestag der Gründung der Eichendorffstiftung herzliche Grüße und versichere Sie der Verbundenheit der AGMO e.V. mit der Arbeit und dem weiteren Wohlergehen der Stiftung und dem mit ihr verbundenen Eichendorffzentrum.

Das zentrale Gebäude des Lubowitzer Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrums

Aus dem Programm für die Feierlichkeiten spricht, dass Sie sich vorgenommen haben, die Arbeit und die Früchte der Tätigkeit des Eichendorffzentrums zu untersuchen und Revue passieren zu lassen. Für die Konferenz wünsche ich Ihnen daher gute und wichtige Erkenntnisse. Denn nur wenn man die eigene Vergangenheit genau kennt, kann man die Zukunft sorgfältig und klug gestalten.

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Andrzej Duda – Präsident aller Staatsbürger?

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Die Republik Polen und die deutsche Volksgruppe nach den Wahlen 2015

Die Bürger der Republik Polen haben gewählt – und die europäischen Beobachter überrascht: Entgegen der allgemeinen Annahmen haben sie den nationalkonservativen  Andrzej Duda (Recht und Gerechtigkeit / Prawo i Sprawiedliwość – PiS) zum Staatspräsidenten gewählt. Damit endet die Zeit von Bronisław Komorowski im ersten Amt des Staates. Was mag dieser Umschwung für die deutsche Volksgruppe in der Republik Polen bedeuten? Zunächst einmal wird es dabei darauf ankommen, wie sich die Beziehungen zwischen der polnischen und der deutschen Staatsführung gestalten.

Neugewählter Präsident der Republik Polen, Andrzej Duda

Der polnische Soziologe Prof. Dr. hab. Janusz A. Majcherek stellt in einer ersten Analyse der politischen Lage nach der Wahl (Polen nach den Präsidentenwahlen 2015, in: Polen-Analysen Nr. 164) Prognosen unter anderem auch zum deutsch-polnischen Verhältnis auf:

„Mit Sicherheit ist eine größere Distanz des Staatspräsidenten gegenüber Deutschland und der Europäischen Union zu erwarten, da der neue Amtsinhaber eine europaskeptische und nationalzentrierte Haltung repräsentiert.“ Eine solche Entwicklung wäre insofern tragisch, als gerade in letzter Zeit die bundesdeutsche Politik deutlicher als zuvor Ansprüche und Bedürfnisse der deutschen Volksgruppe in der Republik Polen artikuliert hat – so den Bedarf an deutschsprachigen Bildungseinrichtungen, den der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten als solchen benannte. Daher wird es eine Herausforderung für die Vertreter der Bundesrepublik sein, einen Gesprächsmodus zu finden, in dem auch solche Fragen angesprochen werden, die gerade im rechten Lager der polnischen Politik ‚heiße Eisen‘ darstellen.

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Deutsche Fußballschulen in Oberschlesien – Eine Idee breitet sich aus

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Sie erinnern sich noch an den deutschen Sommer in Brasilien? Als unsere Nationalmannschaft nach 24jähriger Abstinenz das vierte Mal die begehrteste Trophäe des Weltfußballs nach Deutschland holte? Sie haben noch die Begeisterungsstürme in Erinnerung, die Bilder von der triumphalen Rückkehr „unserer Jungs“?

Diese Welle schwappte bis nach Oberschlesien. Schon in der letzten Ausgabe berichtete „AGMO-Intern“ über eine interessante Initiative aus der Mitte der deutschen Volksgruppe. Eine Idee, deren Ursprung die Ortsgruppen des DFK sind und in deren Verantwortungsbereich auch  Betrieb und Lehrinhalte liegen. Das sind zwei gewichtige Gründe, weswegen man vor Ort an der Basis der Deutschen zu Recht stolz auf das bisher Erreichte sein kann.

Fußballschule des DFK Chronstau mit bundesdeutscher
Konsulin Sabine Haake (Oppeln) und Helmut Nowak MdB (1.v.r.)

Die AGMO e.V. - Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen hat zwischenzeitlich weitere Auskünfte zu diesem vielversprechenden Projekt einholen können. Die erste in Chronstau eröffnete, vom DFK Chronstau gegründete „deutsche Fußballschule“ trägt den Namen Miroslav Kloses, der zugleich auch bereit war, die Patenschaft über dieses Projekt zu übernehmen. Auch die künftig zu errichtenden deutschen Fußballschulen werden aus der Mitte der Ortsgruppen des DFK heraus entstehen, so Christoph Warzecha vom DFK Chronstau.

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Die gemeinnützige Gesellschaft wurde 1980 als Arbeitsgemeinschaft Menschenrechtsverletzungen in Ostdeutschland (AGMO) gegründet.
Die AGMO e.V. wurde im Jahre 1990 in das Vereinsregister eingetragen.