Mitteilungen

Anfragen an die Bundesregierung wegen fehlender deutscher Kindergärten und Grundschulen

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Die AGMO e.V. - Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen hatte in Nachbetrachtung der deutsch-polnischen Konsultationen und des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk am 6. Dezember 2010 zahlreiche Politiker und Personen aus den Bereichen Landmannschaften, Bund der Vertriebenen (BdV)  und Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) angeschrieben und um Mitwirkung durch Anfragen an die Bundeskanzlerin sowie den Bundespräsidenten Wulff gebeten. Ob die fehlenden deutschen Kindergärten und Grundschulen beim Berliner Treffen thematisiert worden sind, wie seitens der AGMO e.V. von der Bundeskanzlerin seit Jahren mehrmals erbeten, konnte den vorliegenden Presseveröffentlichungen nicht entnommen werden.

Büroleiterin H. Gustorf und P. Oprzondek in der Geschäftsstelle der AGMO e.V.

Der Vorsitzende der AGMO e.V., Dipl.-Ing. Peter Oprzondek, bat in seinem Schreiben vom 15.12.2010 um Unterstützung des Anliegens der AGMO e.V. und vor allem der deutsche Volksgruppe durch eigene Aktivitäten und Mitwirkung bei der Durchsetzung von deutschen Kindergärten und Grundschulen für die Kinder der deutschen Volksgruppe.

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Verschweigen von zivilen deutschen Kriegsopfern

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Die Überreste von mehr als zweitausend toten Deutschen in der westpreußischen Stadt Marienburg, die vor zwei Jahren in einem Massengrab in unmittelbarerer Nähe der Marienburg entdeckt worden waren, unbekleidet und teilweise mit Einschußlöchern, überwiegend Zivilisten (Kinder, Frauen und alte Menschen), haben in der bundesdeutschen Öffentlichkeit – wenn überhaupt, die meisten Medien hüllten sich in Schweigen – nur eine kurze Welle der Empörung ausgelöst, bis sie wieder vergessen worden sind. Vergessen auch von der bundesdeutschen Politik, die an einer Aufklärung keinesfalls interessiert war und ist. Nach dieser ungeheuerlichen Entdeckung sind immer wieder Massengräber mit deutschen Zivilisten entdeckt worden, keine Kriegstoten, sondern alteingesessene Einwohner, die von den „Befreiern“, d.h. Militär, Milizen oder gar Nachbarn, ermordet worden sind, weil sie Deutsche waren. Die polnischen (Bierut) und tschechischen (Benes) Unrechtsdekrete haben jegliche Verbrechen an Deutschen gerechtfertigt. Zum Entsetzen leider nur weniger aufrechter Europäer haben diese Unrechtsdekrete mit dem Beitritt der Republik Polen und der Tschechischen Republik zur Europäischen Union Eingang in die europäische Rechts- und Wertegemeinschaft gefunden, da deren Aufhebung und zumindest eine symbolische Wiedergutmachung und Entschuldigung niemals ernsthaft in Betracht gezogen wurde.

Ansicht der Marienburg/Westpreußen

Massengrab in Marienburg – Deutsche Politiker tatenlos

Der Historiker und stellvertretende Vorsitzende der AGMO e.V., Tobias Körfer, hatte im April 2009 u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, den Beauftragten für Aussiedler und nationale Minderheiten, Staatssekretär Christoph Bergner, Jochen-Konrad Fromme MdB, Erika Steinbach MdB (Präsidentin des Bundes der Vertriebenen), Helmut Sauer (Vorsitzender der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung), die deutsche Botschaft in Warschau sowie das Generalkonsulat in Danzig angeschrieben. Ziel der Briefanfragen war, den aktuellen Sachstand sowie die Absichten der Adressaten hinsichtlich der Aufklärung des Verbrechens an deutschen Zivilisten in Marienburg und das weitere Vorgehen in Erfahrung zu bringen.

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Ein Antrag, eine Anfrage und eine Rede

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– die Rolle der deutschen Volksgruppe in der Republik Polen für die bundesdeutsche Politik –

In den ersten Tagen des Monats November 2010 waren hierzulande auf Länder- und Bundesebene einige interessante Entwicklungen in der hiesigen Politik gegenüber der Republik Polen zu beobachten. Die Anlässe bieten zwar wenig bisher Unbekanntes, doch erhellen sie einmal mehr die Art des Denkens und des Umgangs der bundesdeutschen Politik mit unseren Landsleuten in der Republik Polen.

Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011

Mit Datum vom 2. November 2010 wandte sich die CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen mit einem Antrag (Drucksache 15/469) an die Landesregierung, um darauf zu drängen, das Polen-NRW-Jahr 2011/2012 vor allem intensiv dafür zu nutzen die tatsächliche Zusammenarbeit zwischen dem einwohnerstärksten Bundesland und der Republik Polen auszubauen.

Landtag NRW

In einem zweiten Fall, einer „Kleinen Anfrage“ vom 10.11.2010 (Drucksache 15/545) aus den Reihen der CDU-Landtagsfraktion, erkundigte man sich bei der neugewählten Landesregierung unter Führung von Hannelore Kraft danach, wie es in der kommenden Legislaturperiode mit der Förderung der sog. „Vertriebenenkultur“ gehalten würde. Der Autor der Anfrage bezieht sich dabei vor allem auf die finanziellen Aspekte der Unterstützung von BdV, Landsmannschaften und ostdeutschen Heimatstuben und Landesmuseen, wie dem westpreußischen Landesmuseum in Münster.

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Die gemeinnützige Gesellschaft wurde 1980 als Arbeitsgemeinschaft Menschenrechtsverletzungen in Ostdeutschland (AGMO) gegründet.
Die AGMO e.V. wurde im Jahre 1990 in das Vereinsregister eingetragen.